36 Preisträger gewinnen Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim

Am vergangenen Samstag, den 19. Mai, teilte der Vorsitzende des Beirats Prof. Dieter Kreidler und Projektleiter Helmut Schubach den 60 in der zweiten Hälfte des Deutschen Orchesterwettbewerbs gestarteten Formationen auf dem Hildesheimer Andreasplatz die offiziellen Endergebnisse mit.
In den acht Kategorien des zweiten Wettbewerbsteils, darunter Kammer- und Blasorchester, Spielleutekorps, Zither- und Gitarrenensembles sowie Big Bands erreichten 20 Instrumentalensembles 23 von 25 erreichbaren Punkten. Bereits im ersten Teil schafften 16 von 53 Orchestern der Kategorien Sinfonie-, Zupf- und Akkordeonorchester sowie Blechbläserensembles und Offene Besetzungen den Sprung an die Spitze. Für diese hervorragenden Leistungen wurden die Musikerinnen und Musiker der 36 siegreichen Orchester mit dem Preis des 8. Deutschen Orchesterwettbewerbs belohnt.
Gleich drei Orchester des diesjährigen Wettbewerbes in Hildesheim – das Kammerorchester des KIT Karlsruhe (A3 Kammerorchester), die Kammerphilharmonie „musica viva“ Montabaur (A4 Jugendkammerorchester) und cantomano Montabaur (C3b Jugendgitarrenensembles) – brachten ihr Können mit einem wahrhaft herausragenden Wertungsspiel auf den Punkt. In Anerkennung dieser Leistungen vergab die Fachjury die Höchstpunktzahl von 25 Punkten.
Jeweils zwei Sonderpreise wurden darüber hinaus in jeden Wettbewerbsteil ausgelobt. Im ersten Abschnitt erhielt das von Knut Hartmann dirigierte Jugend-Sinfonie-Orchester der Städtischen Musikschule Braunschweig den Sonderpreis „Zeitgenössische Musik“ für die Interpretation von Julian Lembkes „...dann in die Elemente!“ (2008). Der Sonderpreis „Best Performance“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken für Jugendorchester ging an das CalypsonicSteelOrchestra unter der Leitung von Werner M. Weidensdorfer.
Im zweiten Teil erspielte sich der Orchesterverein Hilgen 1912 e.V. - Oelberger Musikverein Burscheid 1876 mit Johannes Sterts Fantasie "Bachseits" für großes Blasorchester (2011) den Sonderpreis "Zeitgenössische Musik". Über den Sonderpreis „Best Performance“ freute sich musica viva aus Montabaur, die Kammerphilharmonie am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Thomas Jung. 
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